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17.12.2012

Onlineshopping der Zukunft – eine Vorschau

Der noch relativ junge Onlineversandhandel hat in der Vergangenheit bereits einiges durchgemacht. Auch in den nächsten Jahren werden sich wieder viele Dinge ändern. Wir nutzen den Jahreswechsel, um kurz einen Blick in die Zukunft des Onlineshoppings zu werfen.

Es ist kurz vor Weihnachten und der Onlinehandel boomt – denn mittlerweile gehen ein großer Teil, nämlich Rund 25 Prozent, der Einkäufe nur noch über den virtuellen Ladentisch. Von Kleidung über Spielzeug bis hin zu Plastikkarten zum Bedrucken durch Kartendrucker, es lässt sich mittlerweile fast alles über das Internet bestellen. Doch was bringt die Zukunft für die Onlinehändler?

Änderung der Rücksendekosten

Ab dem Jahr 2014 müssen Retouren vom Kunden getragen werden – die 40 Euro Klausel entfällt damit. Laut der Forschungsgruppe retourenforschung.de, plant der größte Teil der Online-Shop-Betreiber, dies auch zu nutzen, um die Rücksendekosten auf den Kunden abzuwälzen. Dies dürfte vor allen Dingen die kleineren Onlineshops betreffen. Größere Unternehmen kündigen bereits jetzt an, weiterhin die Rücksendekosten für den Kunden zu tragen. Den Onlinekunden wird es freuen, allerdings wird dies zu einem weiteren Auseinanderdriften der Onlineshops führen – natürlich zu den Gunsten der “Großen”.

Lebensmittelhandel über Internet

Der Internet-Supermarkt soll Realität werden, wenn es nach DHL geht. Denn diese wollen es bis spätestens 2016 ermöglichen, dass Lebensmittel mit ihnen als Logistikdienstleister flächendeckend über ganz Deutschland versendet werden können. Auch in diesem Bereich soll der “reguläre” Supermarkt überflüssig werden. Die Testphase läuft, laut shopbetreiber-blog.de, bereits seit 2012 mit einigen Onlineshops – morgens bestellte Lebensmittel werden bis zum Abend zum Kunden nach Hause geliefert.

Wandel des Shop-Aufbaus

Konnte man bis vor kurzem noch sicher sein, dass der Kunde den Shop mit einem PC oder Laptop besucht, so zwingt das Auftauchen von Tablets, Smartphones und Co. die Shopbetreiber zu einem flexiblen Shop-Layout. Auch künftig werden diese Geräte verstärkt im Bereich Onlineshopping eingesetzt werden. Experte rechnen damit, dass die Anzahl der Shopping-Kunden auf über 4.4 Millionen steigen wird. Die großen Shopbetreiber haben reagiert, indem eigene Apps für die jeweiligen Geräte und Betriebssysteme entwickelt wurden. Da sich dies die meisten der Kleineren Shops nicht leisten können, wird ihnen nichts anderes übrig bleiben, als langsam aber sicher das eigene Design auf “Responsive Design” umzustellen. Also ein flexibles Design, dass sich mittels CSS3 und HTML5 an die Auflösung des Endgeräts anpasst.


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