Modetrends
05.12.2011

Mode aus Milch

milch

Eine ziemlich kuriose Mode-Idee hat die Designerin Anke Domaske aus Hannover – Mode aus Milch!
Mit ihrem Unternehmen Qmilch und der Herstellungstechnik für Milchfasern auf Basis von Milcheiweiß in Pulverform hat sie den Gründerpreis der hannoverschen Wirtschaftsförderung gewonnen. Denn die Produktion ist komplett ökologisch, ganz ohne Chemikalien.

Der Clou dabei: Die Kleidung von Qmilch ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schmeichelt auch der Haut. Die natürlichen Aminosäuren schützen und pflegen die Haut. Sozusagen ein tragbares Milch-Bad.

Das Prinzip, Milch als Basis für Kleidungsstücke zu verwenden, ist allerdings nicht neu: Bereits in den 30er Jahren wurden entsprechende Produktionsmethoden entwickelt. Neu daran ist jedoch, dass keinerlei chemische Zusatzstoffe verwendet werden – weitere Zusatzstoffe sind rein natürlich – etwa Zink und Bienenwachs. Damit ist dieser Stoff die erste Naturfaser, die industriell hergestellt wird.

Pro Kleid werden dabei etwa sechs Liter Milch verbraucht – selbstverständlich ohne Verfallsdatum!

Bildquelle: wikipedia – Kyle May


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3 Kommentare

  • Das ist doch mal ne coole Idee. Mich würde interessieren, wie so ein Kleid aussieht. Hoffentlich nicht wie eine lila Milchkuh.

  • Wow, das ist wirklich eine gute Sache. Meine Frage ist aber eher muss man die Sachen reinigen lassen oder kann man sie waschen oder was mir doch irgendwie am wahrscheinlichsten vorkommt, kann man die Kleidung nur einmal tragen? Ich finde es aber eine absolut geniale Idee und der Gründerpreis ist absolut verdient!

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